Berufspäd. Fortbildung für Praxisanleiterinnen in der Pflege
09:00 - 16:30 Uhr
Im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung und dem Pflegefachassistenzgesetz wächst die Bedeutung der Praxisanleitung für Auszubildende in der Pflege und geht mit steigenden Anforderungen und erweiterten Aufgabenbereichen für anleitende Fachkräfte einher. In diesem Zusammenhang spielen Anleiterinnen eine entscheidende Rolle bei der dynamischen Entwicklung pflegerischer Kompetenzen. Ein vorrangiges Ziel der Ausbildung ist es, eine nahtlose Integration von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung zu gewährleisten. Aus diesem Grund stellen Praxisanleitende ein wesentliches Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung dar. Sie sorgen ferner für kompetenten Fachkräftenachwuchs.
Die Zielsetzung dieser Fortbildung richtet sich nach den vielfältigen Anforderungen, die an die berufspädagogische Fachkraft gestellt werden. Wir unterstützen dabei, die pädagogischen Fähigkeiten auszubauen und notwendige Kenntnisse zu erwerben, die helfen, diesen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Zusatzqualifikation zur berufspädagogischen Fachkraft befähigt Sie daher:
- Die neue Rolle der berufspädagogischen Fachkraft professionell gestalten
- Lernende beim Erwerb und der Entwicklung Ihrer beruflichen Handlungskompetenz zu begleiten
- Durch stetige Reflexion die eigene neue Rolle und Verantwortung zu erkennen und mittels des notwendigen pädagogischen Fachwissens eine berufspädagogische Handlungskompetenz zu entwickeln
- Die praktische Ausbildung in Ihrem Bereich zu koordinieren, als Multiplikator im Team zu fungieren und hierbei Verantwortung zu übernehmen
- Lernsituationen und -anlässe unter Berücksichtigung pädagogischer und lerntheoretischer Grundlagen individuell und strukturiert zu planen, durchzuführen und zu reflektieren
- Gesprächssituationen individuell und angemessen zu gestalten
- Beurteilungen zu tätigen und bei Prüfungen mitzuwirken
- Methoden zu entwickeln, Ihr eigenes Wissen auf dem wissenschaftlich neuesten Stand zu halten und somit der Forderung nach lebenslangem Lernen gerecht zu werden
Organisation
Die Fortbildung zur berufpädagogischen Fachkraft in der Pflege umfasst 300 Stunden und entspricht damit den Anforderungen gemäß §4PflAPrV.
Sie besteht aus 8 Blockwochen in einem Zeitraum von ca. 6 Monaten.
Die Theorieblöcke finden in Präsenz, als Fernunterricht und in selbstorganisiertem Lernen statt. Damit kommen wir den vielfältigen beruflichen und privaten Anforderungen von Weiterbildungsteilnehmerinnen entgegen.
Die praktischen Anteile teilen sich in selbstorganisiertem Lernen sowie der Durchführung eines Praxisprojektes (Anleitungssituation) in Ihrer Einrichtung auf.
Als Abschluss wird eine Facharbeit über das Praxisprojekt verfasst und in einem Abschlusskolloquium präsentiert.
Nach Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat über die absolvierte Fortbildung. Hierfür ist die Teilnahme an allen Inhalten verpflichtend.
Inhalte
- Modul 1: Praxisanleiterin werden - Einführung in die Zusatzqualifikation
- Modul 2: Lehr-Lern-Beziehungen gestalten und Lernprozesse kompetenzorientiert fördern
- Modul 3: Kompetenzförderliche Lern- und Anleitungsprozesse gestalten
- Modul 4: Kompetenzorientiert bewerten und prüfen
- Modul 5: Lernortkooperationen mitgestalten und Ausbildungsqualität sichern.
*Der besseren Lesbarkeit wegen wird durchgehend die weibliche Form verwendet. Selbstverständlich richten sich alle Angebote auch an männliche und diverse Fachkräfte.
Zielgruppe
Personen mit abgeschlossener Ausbildung als: Altenpflegerin, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, PflegefachkraftKurstermine
Anzahl: 12. Blockwoche: 07.12. - 10.12.2026: Online
11.12.2026: Präsenzunterricht
3. Blockwoche: 18.01. - 22.01.2027: Präsenzunterricht
4. Blockwoche: 22.02. - 26.02.2027: Online
5. Blockwoche: 08.03. - 12.03.2027: Präsenzunterricht
6. Blockwoche: 15.03. - 19.03.2027: Praxisprojekt SOL
7. Blockwoche: 03.05. - 05.05.2027: Präsenzunterricht
07.05.2027: Online
8. Blockwoche: 10.05. - 11.05.2027: SOL
12.05. - 13.05.2027: Kolloquium







