ifsb Ravensburg

Über das Institut

Herzlich willkommen …

…  bei uns am Institut für Soziale Berufe an den Standorten in Ravensburg, Wangen, Bad Wurzach und UIm!

Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Institut und damit für einen sozialen Beruf interessieren. Die Arbeit mit und für Menschen begeistert uns. Wir sind ein engagiertes und hervorragend qualifiziertes Team, das Ihnen ein breites Spektrum an Qualifikationsmöglichkeiten für soziale Berufe anbietet.

Wir wünschen Ihnen interessante Bildungserfahrungen bei uns und viel Freude im Umgang mit Menschen vielfältigster Prägung.

Herzliche Grüße

Tom Dickmann
Geschäftsführer des Instituts für Soziale Berufe

© IfSB

Das Institut

Das Institut ist seit mehr als 50 Jahren ein Zentrum für die Aus- und Weiterbildung in sozialen Berufen. Unser Institut in katholischer Trägerschaft besteht aus mehr als einem Dutzend privaten Berufsfachschulen und Fachschulen sowie der Akademie für Fort-& Weiterbildung. Mehr als 1900 Frauen und Männer unterschiedlichster Herkunft und Altersklassen erlernen bei uns einen sozialen Beruf. Wir bilden auf christlichem Wertefundament gemäß staatlicher Ausbildungsordnungen und nach fachlichen Qualitätsstandards aus. 135 hauptberufliche Lehrkräfte und rund 100 weitere Honorardozenten begleiten unsere Fachschülerinnen und Fachschüler auf ihrem Weg in ein vielfältiges Berufsleben. Die Lehrkräfte haben sich in der Regel nach ihrer wissenschaftlichen Ausbildung über mehrere Jahre in verantwortlichen Aufgaben in der Praxis bewährt.

Organigramm des Instituts

Wir sind Mitglied im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart und fachlich vernetzt im Fachschulbeirat der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sowie den Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaften der Ausbildungsstätten. Zudem sind wir Mitglied im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (e.V.), dem gemeinsamen Forum für alle Akteure in der sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts in Deutschland.

Ziel des Instituts

Miteinander arbeiten, voneinander Lernen und gemeinsames Üben von fach- bzw. berufsfeldübergreifendes Denken – das sind unsere Ziele! Die Förderung des gegenseitigen Austausches von beruflichem Wissen, theoretischen Grundlagen und Praxiserfahrungen von Fachschülern und Lehrkräften ist die Grundidee des Instituts. Der ständige Austausch trägt wesentlich zur kontinuierlichen Entwicklung und Verbesserung des Lehrangebotes bei.

Drei Besonderheiten bei uns: Theorie-Praxis-Verzahnung, Persönlichkeitsbildung, christliches Menschenbild

Junge Menschen besprechen etwas am Tisch© Shutterstock
Junger Mann mit Büchern in einer Bibliothek© Shutterstock
Junge Menschen sitzen zusammen auf dem Bordstein© istockphoto

Verzahnung der Lernorte: Schule und Praxis

Die enge Zusammenarbeit von Schule und Praxis ist wesentliches Element der Arbeit des Instituts. Dies zeigt sich im regelmäßigen Austausch zwischen den Lehrkräften, den Vertreterinnen und Vertretern der Praxiseinrichtungen sowie den Fachschülerinnen und -schülern. Wir bieten Fortbildungen für Praxisanleiter/innen und binden Fachkräfte aus der Praxis in unsere Aus- und Weiterbildungen mit ein.

Persönlichkeitsbildung

Wir sind offen für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Überzeugungen. „Grund für dieses Engagement ist das Interesse an den Menschen. Die Überzeugung, dass Gott jeden Menschen aus Liebe einzigartig erschaffen hat, motiviert [uns …] Mitmenschen bei der Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen.“ (Die deutschen Bischöfe, Qualitätskriterien für katholische Schulen, Bonn 2009)

Neben der Ausbildung einer fachlichen Expertise richtet sich das Augenmerk bei uns auf die Bildung der eigenen Persönlichkeit. Bildung verstehen wir daher als ganzheitlichen Prozess, was sich unter anderem in unserem Selbstverständnis als Lehr- und Lerngemeinschaft äußert: Wir möchten voneinander und miteinander Lernen. Wir fördern die Schülerinnen und Schüler in ihren Stärken und fordern sie heraus, Neues kennenzulernen. So besteht am Institut die Möglichkeit über ERASMUS+, in anderen europäischen Ländern Teile der Ausbildung zu absolvieren (z.B. Praktika).

Als Lehrerin und Lehrer bemühen wir uns, den Kollegen und den Schülerinnen und Schülern von Person zu Person zu begegnen.

Würde des Menschen – christliches Menschenbild als Grundlage
der Ausbildung

Zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf eine eigenverantwortliche berufliche und soziale Tätigkeit in den Bereichen Erziehung, Teilhabe und Pflege gehört auch eine intensive Auseinandersetzung mit den Wertgrundlagen des Lebens. Im Zentrum unserer Arbeit steht die unverlierbare Würde des Menschen in seiner Gottebenbildlichkeit. In sozialen Berufen begegnen sich Menschen häufig in ihrer Verletzlichkeit – egal, ob er jung oder alt, genial oder schwer geistig behindert, stark oder hilflos, unabhängig oder weitgehend pflegebedürftig, Fachkraft oder Klient ist.

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes sehen wir es daher als unverzichtbar an, dass allen Menschen ungeachtet ihrer Herkunft, Lebenssituation, Alter oder Behinderung mit Würde und Achtung begegnet wird. Im Kontext der Ausbildung gehört hierzu sowohl die Auseinandersetzung mit philosophisch-theologischen Grundfragen als auch in der Folge die Beschäftigung mit menschenrechtlichen Themen, wie z.B. die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung oder die UN-Kinderrechtskonvention. In einer Atmosphäre der Offenheit auch für religiöse Fragen geben wir Impulse für den persönlichen Weg. Wir treten für die Entfaltung der Lebensqualität jedes Einzelnen ein und sehen uns als Anwalt für jene, die benachteiligt und von Ausgrenzung bedroht sind.

Unser Leitbild

Die Gesellschafter

Das Institut für Soziale Berufe Ravensburg gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung in katholischer Trägerschaft. Wir sind Mitglied im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die vier gleichberechtigten Gesellschafterinnen sind:

Pädagogischer Geschäftsführer und Direktor des Instituts ist ab 1.4.2023 Tom Dickmann;
Kaufmännischer Geschäftsführer ist Philip Kling.

Kleine Geschichte des Instituts für Soziale Berufe

Die Idee zur Gründung des Instituts für Soziale Berufe in Ravensburg entstand Ende der 1960er Jahre. Im Jahr 1971 fassten die Gründungsgesellschafterinnen Stiftung Liebenau, die Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen e.V., die Franziskanerinnen von Reute e.V. (heute St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee) und der Caritasverband für die Diözese Rottenburg-Stuttgart (2003 Übernahme der Anteile durch das Kloster Hegne, heute Stiftung Kloster Hegne) den Entschluss zur Gründung einer gemeinnützigen GmbH. Damit wurde die Trägergesellschaft für das „Institut für sozialpädagogische Berufe in Ravensburg“ gegründet.

1972: Gründung des Instituts mit den 3 Fachschulen
– Erzieher*innen
– Jugend- und Heimerzieher*innen
– Heilerziehungspfleger*innen
Dr. Josef Parstorfer wird Direktor; insgesamt ca. 100 Fachschüler*innen

1975: Das Seminar für Heilpädagogik kommt hinzu

1986: 1. Anbau im Hof des Instituts mit drei neuen Klassenzimmern

1989: Start der Berufsfachschule für Altenpflege in Ravensburg

1991: Die Berufsfachschule für Altenpflege St. Vinzenz, ehemals in Trägerschaft des Klosters Untermarchtal, wird Teil des Instituts
Theodor Thesing wird Direktor

1997: Namensänderung von „Institut für sozialpädagogische Berufe Ravensburg“ in  „Institut für Soziale Berufe Ravensburg gGmbH“

2000: Start der Fachschule für Organisation und Führung

2001: 2. Ausbaustufe mit 6 neuen Klassenzimmern und einer Tiefgarage auf dem Gelände des Instituts

2002: Start der Ausbildung für Altenpflege und Heilerziehungspflege in Bad Wurzach

2003: Das Kloster Hegne übernimmt die Gesellschafteranteile des Caritasverbandes

2004: Die verschiedenen Weiterbildungen des Instituts werden in der Akademie für Fort- und Weiterbildung gebündelt

2006: Kurt Brust wird Direktor und 2008 Geschäftsführer

2008-2013: Grundlegende Sanierung des Altbaus in Ravensburg

2013: Philip Kling wird kaufmännischer Geschäftsführer

2016: Unterrichtsstart im neuen Erweiterungsbau Kapuzinerstraße 5

2019: Die katholische Fachschule für Sozialpädagogik Ulm wird Teil des Instituts

2020: Prof. Dr. Florian Kluger wird Direktor und Geschäftsführer

2021: Neue Räumlichkeiten für die Pflegeschule Ulm und Start der Fachschule für Jugend- und Heimerziehung in Ulm;
Umzug der Pflegeschule Wangen nach Isny bis zur Fertigstellung neuer Räumlichkeiten 2023 in Wangen

2022: Das Institut feiert Jubiläum: 50 Jahre Institut für soziale Berufe! Im Schuljahr 2022/2023 finden vielfältige Veranstaltungen statt

2023: Tom Dickmann wird Geschäftsführer

Schulgebäude in Ulm

Über 100 Jahre
Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Ulm

Icon Geburtstagstorte

Wir haben gefeiert:
50 Jahre Institut für Soziale Berufe
1972–2022